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Mediatisierung

Ein kleiner Überblick

Bild zwei Personen hinter einem Radio, Werbeprospekt für das Telefunken Bajazzo 8
Werbeprospekt für das Telefunken Bajazzo
Bildquelle: Deutsche Digitale Bibliothek (zuletzt besucht am 21.08.2025), Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0

Ziele

  • Unterschied Mediatisierung, Medialisierung
  • Definitionen
  • Prozesse der Medialisierung: Welche gesellschaftsverändernden Prozesse lassen sich aktuell und in der jüngeren Vergangenheit beobachten?
  • Mediatisierung als Metaprozess: Was ist ein Metaprozess?
  • Welche historischen Mediatisierungprozesse gab es?
  • Wie verändert sich Gesellschaft durch Medialisierung (Strukturverschiebungen)?

Definition Media(l/t)isierung

  • Medialisierung: beschreibt Phänomene gesellschaftlichen Wandels. Medialisierung nimmt hierbei die Rolle von Medien als Triebfeder sozialen Wandels in den Blick. Hinsichtlich des Verständnisses von Medien sind im deutschsprachigen Raum zwei Konzepte zu unterscheiden: Die Medialisierungsforschung interessiert sich für die Bedeutung publizistischer Massenmedien und ist abzugrenzen vom Konzept der Mediatisierung, das Medientechnologien in den Fokus der Aufmerksamkeit rückt. (Nölleke, 2018)
  • Im historischen Verständnis gehen wir von einem Prozess der Ausbreitung und Verdichtung der Medien aus, den wir mit ‚Medialisierung‘ bezeichnen (je nach Wissenschaftskontext auch ‚Mediatisierung‘) (Hickethier, 2009)
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Nölleke, Daniel. 2018. Medialisierung | Journalistikon. Stand 18. Juli 2018. zuletzt besucht am 14.08.2025.

Definitionen Media(l/t)isierung

  • (Birkner, 2019): Während die Mediatisierungsforschung die Veränderungen von Kommunikation im Alltag der Menschen etwa durch Smartphones in den Blick nimmt, konzentriert sich die Medialisierungsforschung auf den Einfluss der Massenmedien in gesellschaftlichen Teilbereichen wie Politik, Wissenschaft und Sport.
  • „Mediatisierung als Konzept, das sich mit dem Zusammenhang des Wandels der Medien mit dem Wandel von Alltag, Kultur und Gesellschaft beschäftigt, muss deshalb als ein umfassender, langfristig alle menschlichen Kulturen betreffender, aber in seiner Art von den jeweiligen gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen abhängiger historischer Prozess verstanden werden. Mediatisierung wird deshalb, ähnlich wie die ebenso umfassend angelegten Prozesse der Globalisierung, der Individualisierung und der Kommerzialisierung, auch als »Metaprozess« bezeichnet.“ (Krotz, 2018)
Birkner, PD Dr. Thomas. 2019. „Medialisierung und Mediatisierung“. 2. Aufl. Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Baden-Baden.
Krotz, Friedrich. 2018. „Medienwandel und Mediatisierung Ein Einstieg und Überblick“. In Mediatisierte Gesellschaften: Medienkommunikation und Sozialwelten im Wandel, 1. Aufl., herausgegeben von Andreas Kalina, Matthias Rath, Caroline Roth-Ebner, und Friedrich Krotz, Bd. 12. Tutzinger Studien zur Politik. Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG. https://doi.org/10.5771/9783845292588.

Mediatisierung nach Krotz (2001)

„Medien werden als technische Gegebenheiten verstanden, über die bzw. mit denen Menschen kommunizieren – sie sind in einer spezifischen Gesellschaft und Epoche in Alltag, Kultur und Gesellschaft integriert (und dadurch soziale Institutionen), und die Menschen haben soziale und kommunikative Praktiken in Bezug darauf entwickelt. Menschliche Geschichte kann deshalb als Entwicklung gesehen werden, in deren Verlauf immer neue Kommunikationsmedien entwickelt wurden und auf unterschiedliche Weise Verwendung fanden und finden. In der Konsequenz entwickelten sich immer mehr immer komplexere mediale Kommunikationsformen, und Kommunikation findet immer häufiger, länger, in immer mehr Lebensbereichen und bezogen auf immer mehr Themen in Bezug auf Medien statt.“ (Krotz 2001: 33)

(Auch) dadurch verändern sich Alltag, Gesellschaft und Kultur, ebenso wie dieser nicht mediengenerierte, sondern medienbezogene Wandel für Ökonomie und Arbeit, für die Art der persönlichen Erfahrungen, für Identität, Weitsicht und soziale Beziehungen der Menschen von Bedeutung ist. Dieser Prozess, der heute in der Durchsetzung der digitalisierten Kommunikation kulminiert, aber mit dem Internet längst nicht zu Ende ist, soll einschließlich seiner sozialen und kulturellen Folgen als Prozess der Mediatisierung bezeichnet werden. Er wird hier als Metaprozess sozialen Wandels verstanden.

Prozesse der Medialisierung (Hickethier, 2009)

Hickethier beschreibt 6 Prozesse, die in der jüngeren Zeitgeschichte (50-100 Jahre) stattgefunden haben:
  1. Ausbreitung und Verdichtung der technisch-apparativen Massenkommunikation.
  2. Medialisierung der Individualkommunikation.
  3. Medialisierung der Verhaltenssteuerung und des Konsums.
  4. Digitalisierung der Administration.
  5. Medialisierung von Kunst und Kultur.
  6. Visualisierungsprozesse in den Wissenschaften.
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.

1. Ausbreitung und Verdichtung der technisch-apparativen Massenkommunikation

  • Ausbreitung von Film, Fernsehen, Radio, Internet, schon in der ersten Hälfte des 20 Jh.
  • seit etwa 1970 Begriff der „Medien“ für Massenmedien (Presse, Radio, Fernsehen)
  • Leitmedium Fernsehen
  • weitere technisch-apparative Medien: Schallplattenspieler, Tonbandgeräte, Transistor-Radiogeräte, Videorekorder → Zunahme des Medienkonsums
  • exponentielles Wachstum seit den 1960er Jahren
Schallpattenspieler in Nahaufnahme
Schallplattenspieler in Nahaufnahme (Bildquelle: 32bitmaschine)
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: 32bitmaschine - CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4668480
starke Ausbreitung nach dem 2. Weltkrieg, Radio, Fernsehn, Internet
weniger Konkurenzdenken wie Anfang des 20. Jh. bei Kino vs. Theater
stärker zu sich gegenseitig ergänzenden und stützenden Medienverbünden (etwa Film und Presse, Rundfunk und Presse)

2. Medialisierung der Individualkommunikation

  • Intensivierung der medialen Individualkommunikation seit den 1990er Jahren
  • Tendenz zur Mobilisierung des Mediengebrauchs
  • Beispiele für beobachtbare Veränderungen:
    • Computer statt Schreibmaschine
    • Handy mit immer umfangreicheren Diensten verdrängt Festnetz-Telefon
    • E-Mail und SMS ersetzen Brief
  • Veränderung der Kommunikation, Entwicklung neuer Kommunikationsstile und -modi
Schreibmaschine
© Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Olympia typewriter - German keyboard layout-9607
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), Olympia typewriter - German keyboard layout-9607
Tendenz zum Gebrauch tertiärer Medien (Medien, die sowohl für die Codierung auf der Sprecherseite wie für die Decodierung auf der Empfängerseite Medienapparaturen benötigen) Technisierung der individuellen Kommunikation hat ganz wesentlich auch die Formen des Miteinander-Kommunizierens verändert, hat neue Kommunikationsstile und -modi entstehen lassen Zwischenformen von individueller und kollektiver Kommunikation wie Chatrooms, Blogs, soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter usf., die traditionelle Grenzziehungen zwischen ‚öffentlichen‘ und ‚privaten‘ Kommunikationsräumen immer weiter verwischen

2. Medialisierung der Individualkommunikation

  • Vermischen von privater und öffentlicher Kommunikation in Chatrooms, Blogs, sozialen Netzwerken
  • Beschleunigung aber auch Vereinfachung der Individualkommunikation
  • Expansion der Individualkommunikation aber auch der
  • Kritik an unerwünschten Begleiterscheinungen:
    • ständige Erreichbarkeit
    • sofortige Reaktion
    • Zwang zum permanenten Abrufen von Informationen
    • Schaffung neuer Abhängigkeiten
Max Schlüters Bild einer jungen Frau am Telefon.
Max Schlüter: Bild einer jungen Frau am Telefon
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: Von Max Schüler (1854–1934) - Museumsstiftung Post und Telekommunikation (Online), Gemeinfrei, Wikimedia
anderes Bild suchen das die digitale Individualkommunikation besser ausdrückt

3. Medialisierung der Verhaltenssteuerung und des Konsums

  • Durchdringung der Stadträume, Wartesituationen, Verkehrssysteme mit Bildschirmmedien
  • Digitalisierung des kommerziellen Handelns (‚E-Commerce‘)
  • Prozessen der Verhaltenssteuerung und -orientierung in der Alltags- und Konsumwelt (Etablierung von Navigations- und Steuerungssystemen im Auto, bei Haushaltsgeräten, beim Einkaufen)
  • unsichtbare Formen der Konsumsteuerung (tracking, targeting)
rotes Preisschild bei Edeka
rotes Preisschild suggeriert besonders niedrige Preise, Verwechslungsgefahr mit Werbeartikeln (eigenes Foto)
Samsungs Smarter Kühlschrank
Samsungs Smarter Kühlschrank mit Display zeigt seit 3.11.2025 Werbung an (Golem Meldung vom 28.10.2025)
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: Samsung, zuletzt besucht am 5.11.2025
Bsp.: rote Preisschilder bei Edeka suggerieren Angebotsware, Angebote haben aber rote Schrift und es steht Werbung darauf. Samsung Werbung vorerst nur in den USA, nur Samsung Produkte und abschaltbar
Tendenz zum Gebrauch tertiärer Medien (Medien, die sowohl für die Codierung auf der Sprecherseite wie für die Decodierung auf der Empfängerseite Medienapparaturen benötigen) Technisierung der individuellen Kommunikation hat ganz wesentlich auch die Formen des Miteinander-Kommunizierens verändert, hat neue Kommunikationsstile und -modi entstehen lassen Zwischenformen von individueller und kollektiver Kommunikation wie Chatrooms, Blogs, soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter usf., die traditionelle Grenzziehungen zwischen ‚öffentlichen‘ und ‚privaten‘ Kommunikationsräumen immer weiter verwischen

4. Digitalisierung der Administration

  • Digitalisierung von Regierungshandeln, politischer Entscheidungsfindung und Verwaltung (E-Government, E-Democracy, E-Justice, E-Partizipation, E-Voting, etc.)
  • Kontroverse Diskussion:
    • einerseits Vorteile bei der Verwaltung (Datenerfassung, Kommunikation mit Bürgern, Vernetzung der Verwaltung)
    • andererseits Angst der Bürger von Datenerhebung, -sicherheit, Profilbildung:
      • Diskussion seit ca. 2003 Vorratsdatenspeicherung
      • Recht auf informationelle Selbsbestimmung
  • Medialisierung von Schule, Erziehung und Bildung (Administration, Lernsysteme)
Grafik auf einem Prospekt zum Thema
Sachsen-Anhalts Strategiedokument Digitalisierung bis 2030
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: Strategiepapier „Sachsen-Anhalt Digital 2030“ des Ministeriums für Infrastruktur und Digitales „Referat Digitalstrategie, Digitale Projekte“ (zuletzt besucht am 25.08.2025).

4. Digitalisierung der Administration

  • Ziele der Digitalisierung der Administration:
    • besseren Erfassung der Beteiligten,
    • Intensivierung von Prozessen (auch Lernprozessen),
    • Effizienzsteigerung der Verwaltung,
    • optimierte Überwachung der Individuen
  • wachsende Datenerfassung durch den Staat immer weniger tiefgreifenden Protest durch die BürgerInnen
Bild der Webseite des Elsterportals
Webseite des Elsterportals (25.08.2025)
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: Screenshot der Webseite des Elsterportals, selbst erstellt, Webseite zuletzt besucht am 25.08.2025

5. Digitalisierung von Kunst und Kultur

  • Medien als künstlerische Produktionsmittel,
  • als Formen performativer Kunsterzeugung,
  • in der computergestützten Hörspiel- und Audio-produktion,
  • der Videoperformances,
  • der medialen Installationen,
  • als Mittel von Inszenierungen und Regieprozessen
  • als Mittel der Bildenden Kunst,...
Fotomosaik Bauhaus Dessau
Fotomosaik 800 Jahre Anhalt mit dem Motiv vom Bauhaus Dessau, Bildautor: M_H.DE
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: Von M_H.DE - Eigenes Werk, CC BY 3.0, Link

5. Digitalisierung von Kunst und Kultur

  • Schaffung von Teilhabe, Einbeziehung der ZuschauerInnen
  • Entwicklung neuer Ausdrucksformen
  • Kritische Auseinandersetzung mit Mediatisierung/Digitalisierung
  • Aspekte der Vermarktung
Fotomosaik Bauhaus Dessau
Fotomosaik 800 Jahre Anhalt mit dem Motiv vom Bauhaus Dessau, Bildautor: M_H.DE
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: Von M_H.DE - Eigenes Werk, CC BY 3.0, Link

6. Visualisierungsprozesse in den Wissenschaften

  • Entwicklung bildgebender Verfahren:
    • Fotografie
    • Röntgen
    • CT/MRT
  • Sichtbarmachen von bisher unsichtbaren Dingen durch verschiedene Verfahren (historische Entwicklung)
  • Medialisierung bspw. des Inneren des Menschen
  • Erzeugung neuer Vorstellungen des Menschen/der Welt
Mandelbrotmenge
Visualisierung der Mandelbrotmenge, auch Apfelmännchen genannt
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: Von Die Autorenschaft wurde nicht in einer maschinell lesbaren Form angegeben. Es wird Wolfgangbeyer als Autor angenommen (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben). Es wird angenommen, dass es sich um ein eigenes Werk handelt (basierend auf den Rechteinhaber-Angaben)., CC BY-SA 3.0, Link
In anderen Wissenschaften, etwa der Archäologie, der Genforschung, der Physik und Chemie, sowie im Maschinen- und Industriebau werden solche Verfahren ebenfalls eingesetzt, um bislang nicht sichtbare Vorgänge und Strukturen kenntlich zu machen. Letztlich werden auf diese Weise unsere Vorstellungen von der Welt entscheidend geprägt, wie das Beispiel der strickleiterartigen Doppelhelix der Gene anschaulich macht, die letztlich eine Modellkonstruktion ist. Erfahrungsformen (Tulodziecki)

Gesellschaftliche Einflüsse

  • Der Mediatisierungsansatz fragt kurz gesagt nach dem Wandel von Alltag, Kultur und Gesellschaft und von allen menschlichen Lebensbereichen im Kontext des Wandels der Medien (Krotz et al., 2018)
  • Gesellschaften und ebenso spezifische historische Phasen von Kulturen unterscheiden sich durch die Art der Medien, die in ihnen benutzt werden oder für sie wichtig sind (Krotz, 2008)
  • Beschreibung kulturellen und sozialen Wandels durch Metaprozesse
Komplexes Bild, dass antike Darstellungen mit modernen Medien vereint.
Mediatisierung der Gesellschaft (Bildautor: KI-generiert)
Krotz, Friedrich. 2008. „Kultureller und gesellschaftlicher Wandel im Kontext des Wandels von Medien und Kommunikation“. In Medienkultur und soziales Handeln, herausgegeben von Tanja Thomas. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-90898-4_2.

Gesellschaftliche Metaprozesse

  • Kultur und Gesellschaft befinden sich nicht zuletzt auch deswegen in einem ständigen Wandel, weil beides menschlich konstituierte und damit immer wieder neu von den Menschen hergestellte Handlungsbereiche sind. (Krotz, 2008)
  • Um diesen Wandel begrifflich fassen und theoretisch einordnen zu können, verwenden wir Konzepte wie Individualisierung, Globalisierung oder Mediatisierung. (Krotz, 2008)
  • Beschreibung von Metaprozessen, keine Einzelphänomene, man könnte sagen, dass die Einzelphänomene erst durch ihre Zusammenfassung zu (Meta)Prozessen fass- und beschreibbar sind.
  • diese Prozesse werden also konstruiert
Krotz, Friedrich. 2008. „Kultureller und gesellschaftlicher Wandel im Kontext des Wandels von Medien und Kommunikation“. In Medienkultur und soziales Handeln, herausgegeben von Tanja Thomas. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-90898-4_2.
weiterlesen im Buch oder Auszüge daraus bei Klaus Wolschner unter http://www.medien-gesellschaft.de/html/krotz.html (zuletzt besucht am 13.8.2025)

Gesellschaftliche Metaprozesse

  • Globalisierung ökonomisch bedingte Entwicklung,
  • Individualisierung sozial bedeutsame kontinuierliche Veränderung
  • Mediatisierung wird meist als Ursache für kulturellen Wandel begriffen
  • Auswirkungen jeweils auch auf die anderen Bereiche

  • Christianisierung, Alphabetisierung oder Industrialisierung
Dante Alighieri, detail from Luca Signorelli's fresco, Chapel of San Brizio, Orvieto Cathedral.
Dante Alighieri, detail from Luca Signorelli's fresco, Chapel of San Brizio, Orvieto Cathedral.
Krotz, Friedrich. 2008. „Kultureller und gesellschaftlicher Wandel im Kontext des Wandels von Medien und Kommunikation“. In Medienkultur und soziales Handeln, herausgegeben von Tanja Thomas. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-90898-4_2.
weiterlesen im Buch oder Auszüge daraus bei Klaus Wolschner unter http://www.medien-gesellschaft.de/html/krotz.html (zuletzt besucht am 13.8.2025)
Bildquelle: Worldhistory.org. Original image by Georges Jansoone. Uploaded by Ibolya Horváth, published on 20 March 2019. The copyright holder has published this content under the following license: Creative Commons Attribution-ShareAlike. Zugehöriger Artikel: Joshua J. Mark, übersetzt von Marie-Theres Carl: Mittelalterliche Literatur, veröffentlicht am 20 März 2019 (zuletzt besucht am 25.08.2025)

Gesellschaftliche Metaprozesse

  • Mediatisierung als historisch immer stattfindender Prozess
  • ständig werden neue Medien in Kultur und Gesellschaft, in Handeln und Kommunizieren der Menschen eingebettet
  • Handeln und Kommunizieren sowie die gesellschaftlichen Institutionen, Kultur und Gesellschaft beziehen sich in einem immer weiter reichenden Ausmaß auf Medien.

„Mediatisierung meint also, dass durch das Aufkommen und durch die Etablierung von neuen Medien für bestimmte Zwecke und die gleichzeitige Veränderung der Verwendungszwecke alter Medien sich die gesellschaftliche Kommunikation und deshalb auch die kommunikativ konstruierte Wirklichkeiten, also Kultur und Gesellschaft, Identität und Alltag der Menschen verändern.“ (Wolschner)
Krotz, Friedrich. 2008. „Kultureller und gesellschaftlicher Wandel im Kontext des Wandels von Medien und Kommunikation“. In Medienkultur und soziales Handeln, herausgegeben von Tanja Thomas. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-90898-4_2.
weiterlesen im Buch oder Auszüge daraus bei Klaus Wolschner unter http://www.medien-gesellschaft.de/html/krotz.html (zuletzt besucht am 13.8.2025)

Historische Mediatisierungsprozesse

  • Erfindung der Schrift
  • Buchdruck im ausgehenden Mittelalter
  • Tageszeitung am Beginn der modernen Demokratie,
  • das Radio als Rundfunk an der Front,
  • der Volksempfänger im Nationalsozialismus
  • die Fernbedienung in der Konsumgesellschaft,
  • das Fernsehen als Emotionsmaschine,
  • die digitale Vernetzung durch PC und Internet
Bild eines Volksempfängers
Volksempfänger
Krotz, Friedrich. 2008. „Kultureller und gesellschaftlicher Wandel im Kontext des Wandels von Medien und Kommunikation“. In Medienkultur und soziales Handeln, herausgegeben von Tanja Thomas. VS Verlag für Sozialwissenschaften. https://doi.org/10.1007/978-3-531-90898-4_2.
weiterlesen im Buch oder Auszüge daraus bei Klaus Wolschner unter http://www.medien-gesellschaft.de/html/krotz.html (zuletzt besucht am 13.8.2025)
Bildquelle: Wikipedia, Lizenz: CC BY-SA 3.0, zuletzt besucht am 21.8.2025

Strukturverschiebungen durch Medialisierungen (Hickethier, 2009)

  • Zentralisierung und Dezentralisierung
  • Entstehung medialer Parallelwelten
  • Steigerung von Mobilität und Ubiquität.
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.

Zentralisierung und Dezentralisierung (Hickethier, 2009)

  • Zentralisierung:
    • Datenakkumulierung durch Staat, Wirtschaft, gesellschaftliche Institutionen
    • neue Formen der Datenauswertung, Suche
    • Veränderung der Kommunikation
    • Algorithmen bestimmen wie wir Kommunizieren, was wir Wissen (dürfen)
  • Dezentralisierung:
    • der Kommunikation (in Communities, sozialen Netzwerken, etc.)
    • Entwicklung von Teilgemeinschaften (siehe auch Öffentlichkeiten)
    • auch Entwicklung von Abschottung
Ein Laptopstapel mit dem Label Big Data.
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.

Entstehung medialer Parallelwelten (Hickethier, 2009)

  • Schaffung medialer Räume (Teilöffentlichkeiten) in denen Kommunikation stattfindet mit unterschiedlichen Eigenschaften und Zielen
    • realistische Gestaltung
    • offene Systeme vs. hermetisch abgeschlossene
    • Ausgrenzung von Wissen vs. Demokratisierung von Wissen
  • dezentrale Communities, zentrale Erfassung von Daten, mangelnde Transparenz
  • Diskrepanz zwischen InternetnutzerInnen und Nicht-InternetnutzerInnen, digital divide, digital native vs. digital immigrant
Bild zweier Frauen, eine steht hinter dem Bürofenster, eine läuft vorbei.
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: OVGU

Steigerung von Mobilität und Ubiquität (Hickethier, 2009)

  • Zunehmende kommunikative Mobilität
  • Zunahme der Benutzung von mobilen Endgeräten (Handy, Tablet, Notebook)
  • virtuelle Mobilität: Erhöhung der medialen Erreichbarkeit ohne, dass sich jemand bewegt -> mediale Ubiquität
  • grenzenlose Erreichbarkeit bedeutet auch Immobilität: Der Einzelne kann sich aus den Arbeits- und Kommunikationszwängen nur noch schwer herausbewegen.
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.

Veränderung der Öffentlichkeiten

Politisch, Sozial, Kulturell

  • Integrativer Charakter von Medien?
  • Integrationsfunktion nur eingebildet, da bspw. Fernsehen (Leitmedium) Bewusstsein der Zuschauer, mit ihnen würden gleichzeitig viele andere zuschauen
  • eher Transformationsfunktion, Entwicklung neuer Kollektive
  • Öffentlichkeit als theoretisches Konstrukt
  • Teilöffentlichkeiten, die an das Medium geknüpft sind (Radioöffentlichkeit, Fernsehöffentlichkeit) überlappen und durchdringen sich
  • Veränderung von Politik und von politischen Öffentlichkeiten
  • Veränderung von sozialen Öffentlichkeiten.
  • Veränderung von kulturellen Öffentlichkeiten.
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.

Veränderung der Politik und der politischen Öffentlichkeiten

  • Darstellung und Vermittlung der Politik (öffentlich) vs. Politische Entscheidungsfindung (geheim)
  • Geheimnis der Entscheidungsfindung wird häufig und oft sehr schnell aufgedeckt
  • Aufdeckung vermeintlicher Skandale, die zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung noch keine waren
  • Die Medialisierung mit ihrer Tendenz zur Beschleunigung der Informationsvergabe, der Dramatisierung und Skandalisierung etabliert langfristig auch ein Kommunikationsklima, das eher auf Misstrauen setzt und teilweise zu überzogenen Medienhandlungen führt.
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
möglicherweise auch interessant: Hans-Georg Welz, „Politische Öffentlichkeit und Kommunikation im Internet“, Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn, Stand: 23.09.2002, zuletzt besucht am 25.08.2025
Eventuell vom Konklave einfügen, ist auch nicht mehr vollständig geheim.
Politik, Wiss., Sport verändern sich um Medienwirksam zu sein und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Veränderte Spielzeiten, öffentl. übertragene Urteilsverkündigungen, Inszenierung von Pseudo-Ereignissen durch Politiker um mediales Interesse zu erzeugen.

Veränderung der sozialen Öffentlichkeiten

  • Medien erzeugen Aufmerksamkeit durch neue Mitteilungen, und diese sind bevorzugt Nachrichten über Fehlverhalten, Unglück, Katastrophen
  • zahlreicher, nur noch medial erlebter, nicht körperlich erfahrener Gemeinschaften → seltene oder verspätete Wahrnehmung sozialer Prozesse
  • Gemeinschaft wird oft nur noch virtuell wahrgenommen
  • Medien bilden keine einheitliche Öffentlichkeit mehr aus
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.

Veränderung der kulturellen Öffentlichkeiten

  • Kunst-Öffentlichkeiten (Museen, Galerien, Theater, Konzerthäuser)
  • alle kommunikativen Räume, denen ein umfassender Kulturbegriff zugrunde liegt (Sportstadien, Wettkampfveranstaltungen etc.)
  • diese kulturellen Öffentlichkeiten haben sich ausgeweitet, differenziert und treten häufiger auf
  • unterschiedliche Formen von Festivals, Großveranstaltungen, Theateraufführungen, Ausstellungen, etc. kulturelles Geschehen wird auch medial erzeugt
  • kulturelles Geschehen wird auch medial erzeugt
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.

Veränderung der kulturellen Öffentlichkeiten

  • Individualisierung der Kommunikation und des Kulturkonsums, bindender Charakter der Kultur löst sich auf
  • frühes 20. Jh Kulturinstitutionen wie Cafés, Music Halls, Varietés
  • Entwicklung von Schallplatte, Rundfunk, Fernsehen → Privatisierung
  • MP3-Player + Kopfhörer → individualisiert im öffentlichen Raum
  • „Dabei entsteht das ambivalente Konstrukt einer medial vermittelten ‚Unmittelbarkeit‘, der Suggestion einer unmittelbaren Teilhabe an einem kulturellen Geschehen, das gleichwohl medial erzeugt wird.“
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Menschen laufen brabbelnd wie im Wahn vor sich hin :-) per Handy und Headset telefonierend.

Zusammenfassung

  • Unterschiedliche Sichtweisen von Medialisierung und Mediatisierung
  • Mediatisierung als gesellschaftlicher Metaprozess
  • Historisch gesehen fand Mediatisierung schon immer statt
  • Strukturverschiebungen durch Mediatisierung:
    • Zentralisierung und Dezentralisierung
    • Entstehung medialer Parallelwelten
    • Steigerung von Mobilität und Ubiquität.
  • Veränderung von Öffentlichkeiten
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.

mögliche Diskussionsfragen

oder solche zum Nachdenken :-)

  • Wie hat das Smartphone/die Sozialen Medien die Gesellschaft verändert? Teilfrage: Wie hat sich die Kommunikation verändert?
  • Welche weiteren Formen der Mediatisierung finden Sie in der jüngeren Vergangenheit?
  • Welche Parallelen zu historischen Prozessen (wie bspw. Buchdruck) finden Sie?
  • Sind Journalisten/die Presse noch die vierte Gewalt im Staat?
  • Welche Gefahren sehen Sie im Prozess der Mediatisierung?
  • Sollten Soziale Medien (algorithmisch) reguliert werden?
Symbolbild drei Personen melden sich zu Wort.
Hickethier, Knut. 2009. „Zeitgeschichte in der Mediengesellschaft. Dimensionen und Forschungsperspektiven“. ZZF – Centre for Contemporary History: Zeithistorische Forschungen, Potsdam, Zeithistorische Forschungen – Studies in Contemporary History, 6 (Jahrgang) (3/2009): 3/2009. Application/pdf, 137 KB. https://doi.org/10.14765/ZZF.DOK-1811.
Bildquelle: Netz-Barrierefrei.de, zuletzt besucht am 5.11.2025